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Wasser ist allen Aufwand wert

(vom 19.03.2021)

Weltwassertag am 22. März – Stadtwerke Rastatt arbeiten für hohe Qualität und Versorgungssicherheit – kontinuierliche Forschung zum Schutz vor PFC

RASTATT. Was ist Wasser wert? Eine Frage, die sich nicht mit einer reinen Zahl beantworten lässt – und gleichzeitig das Motto des diesjährigen Weltwassertags am 22. März. An diesem Tag rufen die Vereinten Nationen die Menschen dazu auf, sich Gedanken über die lebenswichtige Bedeutung von Wasser und seinen Wert zu machen. Denn Wasser ist die Grundlage allen Lebens und ein unver-zichtbares Gut. Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der Stadtwerke Rastatt sagt: „Es ist unser aller Aufgabe diese begrenzte Ressource zu schätzen und zu schüt-zen. Denn auch hierzulande ist eine sichere Versorgung mit sauberem Trink-wasser keine Selbstverständlichkeit." Trockene Sommer, Mikroplastik, Rück-stände von Arzneimitteln und anderen Chemikalien gefährden die ausreichende Verfügbarkeit von sauberem Wasser. „Gerade hier in Rastatt ist die Verunreini-gung von Böden und somit auch des Grundwassers mit PFC seit fast acht Jah-ren allgegenwärtig", weiß der Stadtwerke-Chef. Den internationalen Tag des Wassers nimmt er zum Anlass, einen Einblick zu geben, welche kontinuierlichen Anstrengungen die Stadtwerke Rastatt seit den Funden der per- und polyfluo-rierten Chemikalien (PFC) im Brunnenwasser des Wasserwerks Rauental unter-nehmen, um die Versorgung der Barockstadt mit einwandfreiem Trinkwasser si-cherzustellen und eine verlässliche Säule der Daseinsvorsorge zu sein.

Forschung für den Gesundheitsschutz

Im Zuge der PFC-Problematik im Raum Mittelbaden haben die Stadtwerke Ras-tatt seit 2012 eine ganze Reihe von Abwehr-, Vorbeuge- und Forschungsmaß-nahmen in die Wege geleitet. „Unser Wasserwerk Rauental arbeitet heute hoch-effizient mit vier Aktivkohlefiltern, die PFC zuverlässig aus dem Brunnenwasser entfernen. Um das Verfahren zu etablieren und so effizient und nachhaltig wie möglich zu gestalten, waren im Vorfeld viele Studien und Pilotversuche zusam-men mit Experten wichtig", informiert Olaf Kaspryk und ergänzt: „Diese aktive Seite 2/3

Forschungsarbeit haben wir seither fest in unserer Arbeit für die Daseinsvor-sorge verankert. Stetig neue Erkenntnisse helfen uns im Kampf gegen PFC." Aktuell beschäftigen sich die Stadtwerke Rastatt mit der Optimierung der Quali-tätsüberwachung des Rohwassers. Zusammen mit dem Technologiezentrum Wasser (TZW) und dem Unternehmen Unisensor haben sie das Projekt „Sen-SOS" in die Wege geleitet. Ziel der Fachleute bei dieser Studie ist es, ein Früh-warnungssystem zu entwickeln, mit dem unerwünschte organische Spurenstoffe im Bereich der Grundwasserströmung frühzeitig vor der Brunnenfassung gefun-den und online erfasst werden können. Dazu hat das Forschungsteam ein Mess-system installiert, das organische Stoffgruppen in einer neuen Vorfeldmess-stelle, im Grundwasser des Wasserwerks Rauental kontinuierlich messen kann.

Strenge EU-Grenzwerte festgelegt

Seit dem 12. Januar 2021 sind in der Neufassung der europäischen Trinkwas-serrichtlinie erstmalig Grenzwerte für perfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) in Trinkwasser festgelegt. Die neuen Regelungen zu diesen Stoffen umfassen zwei Optionen, einen Grenzwert für die Summe aus 20 Einzelverbindungen in Höhe von 0,1 μg/l (Summe der PFAS) und einen Grenzwert in Höhe von 0,5 μg/l (PFAS gesamt). Stadtwerke-Chef Olaf Kaspryk versichert: „Schon heute können wir in Rastatt diese strengen Grenzwerte einhalten, auch wenn die EU-Trink-wasserrichtlinie erst bis 21. Januar 2023 in nationales Recht umgesetzt werden muss. Allerdings müssen wir mit hohem finanziellen Aufwand aufgrund des häu-figen Wechsels unserer Aktivkohlefilter rechnen." Für die Einhaltung der neuen Grenzwerte ist es künftig besonders wichtig, auch die kurzkettigen PFC-Verbin-dungen im Blick zu haben, die von den Aktivkohlefiltern am schlechtesten ent-fernt werden und daher relevant für die Standzeiten der Aktivkohle sind. Deswe-gen haben die Stadtwerke Rastatt zusammen mit dem TZW einen weiteren Pi-lotversuch gestartet. Sie testen ein neues Verfahren, bei dem die Trinkwasser-aufbereitung mit Aktivkohle zusätzlich mit einem sogenannten Ionenaustau-scher kombiniert wird. Letztere lagern speziell die kurzkettigen PFAS an. Nach der Regenerierung bzw. Reinigung des Ionenaustauschers, wo die PFAS elekt-rochemisch angelagert werden, soll der Ionenaustauscher wieder einsatzbereit werden. Die PFAS bleiben dann in der Reinigungslösung, die dementsprechend aufbereitet wird.

Michael Kleinhans, Stadtwerke Rastatt, Wasserwerk Rauental zurück

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