pfas

Die Stadtwerke Rastatt haben eine Fülle an Maßnahmen gegen PFAS und zum Trinkwasserschutz eingeleitet.

Seit 2012 ist bekannt, dass Böden und Grundwasser im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden mit PFAS (per- und polyfluorierte Chemikalien) verunreinigt sind. Diese langlebigen organischen Schadstoffe werden in der Natur nicht abgebaut und verbleiben somit in der Umwelt. 

Das Trinkwasser in Rastatt erfüllt alle Qualitätsanforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung und auch die neuen festgestellten Grenzwerte für PFAS, die ab 2026 gelten. 

Uns liegt die Qualität des wichtigsten Lebensmittels sehr am Herzen. Das belegen die umfangreichen Sicherungsmaßnahmen der Stadtwerke Rastatt gegen PFAS. Ab dem 12. Januar 2026 werden alle EU-weit Wasserversorger verpflichtet sein, das Trinkwasser auf PFAS zu untersuchen und dementsprechend aufbereiten. Wir erfüllen diese Vorgaben bereits heute.

Unter der Chemikaliengruppe PFAS sind organische Verbindungen verschiedener Kettenlängen, bei denen die Wasserstoffatome durch Fluor-atome ersetzt sind. Diese fluorierten organischen Verbindungen, die mittlerweile mehr als 4.700 Verbindungen umfasst, werden bereits seit den 1950er- Jahren hergestellt und verwendet. Die bekanntesten Vertreter sind PFOS (Perfluoroktansulfonsäure) und PFOA (Perfluoroktansäure).

Eigenschaften: PFAS sind wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie chemisch und thermisch stabil. Aufgrund dieser Eigenschaften werden sie in zahlreichen Produkten wie Outdoorjacken, beschichteten Pfannen, Kaffeebechern, Pizzakartons, Putzmitteln oder Imprägniersprays eingesetzt.

PFAS sind bereits überall in der Umwelt: Da PFAS so vielfältig weltweit verwendet werden, können bei ihrer Herstellung, beim Gebrauch und ihrer Entsorgung über verschiedene Pfade wie Luft, Flüsse und Meere in die Umwelt gelangen. PFAS werden auch über spezifische Verwendungen z. B. in Feuerlöschschäumen direkt in Böden und Gewässer eingebracht.Mit der Aufnahme von PFAS aus verunreinigten Böden und Wasser in Pflanzen und der Anreicherung in Fischen werden diese Stoffe auch in die menschliche Nahrungskette aufgenommen.

Das Problem: In der Umwelt werden PFAS nicht abgebaut und bleiben daher für einen sehr langen Zeitraum in der Umwelt. Bislang gibt es weder biotische (Bakterien) noch abiotische Prozesse (Wasser, Luft, Licht), die zum Abbau von PFAS beitragen. Somit können diese Verbindungen auch nicht bei der konventionellen Abwasseraufbereitung in Kläranlagen abgebaut werden.

Menschen nehmen PFAS durch Lebensmittel, Trinkwasser und über die Luft auf, wobei die Nahrung für die meisten Menschen die wesentliche Quelle zu sein scheint. Studien zeigen, dass PFAS sich im Körper anreichern. Im menschlichen Körper können manche PFAS an Proteine in Blut, Leber und Niere binden. Im Vergleich zu anderen Chemikalien werden einige PFAS sehr langsam ausgeschieden und können sich deshalb im Körper anreichern.

Zur gesundheitsbezogenen Bewertung der körperlichen Schadstoffbelastung wurden die sogenannten Beurteilungswerte (HBM-I- und HBM-II-Werte) festgelegt, die sich auf die Stoffe PFOA und PFOS beziehen. Erhöhte Konzentrationen von PFOA und PFOS im menschlichen Blut könnten verringerte Geburtsgewichte, verminderte Fertilität, verringerte Antikörperbildung (Immunsystem), erhöhte Cholesterinwerten sowie Diabetes mellitus Typ II zur Folge haben.

Zwei von drei Wasserwerken zur Trinkwasserversorgung in Rastatt wurden nach erhöhten PFAS-Messwerten in 2013 geschlossen. Die Rastatter Bevölkerung wurde seit Juli 2013 bis Februar 2018 komplett über das Wasserwerk Ottersdorf versorgt mit Unterstützung aus der Verbindungsleitung zum Wasserwerk Muggensturm der Stadtwerke Gaggenau, über die seit September 2016 Trinkwasser bei Bedarf zur Verfügung gestellt wurde.Im Rahmen des Maßnahmenpakets der Stadtwerke Rastatt, wurde das Wasserwerk Rauental mit einer Aktivkohleanlage für die PFAS-Entfernung ertüchtigt. Mit der neuen Aktivkohleanlage, die seit 2018 im Betrieb ist, werden die PFAS aus dem Brunnenwasser entfernt.

Derzeit wird die Rastatter Bevölkerung über die beiden Wasserwerke Ottersdorf und Rauental mit einwandfreiem Trinkwasser versorgt.

Aktuell wird Rastatt aus dem Hauptwasserwerk Ottersdorf und dem Wasserwerk Rauental – welches mit 4 Aktivkohlefiltern für die PFAS-Entfernung ertüchtigt wurde – versorgt.
Derzeit wird das Wasserwerk Otterdorf umgebaut und mit einer Aktivkohleanlage für die PFAS-Entfernung und Sicherstellung der Trinkwasserqualität ertüchtigt. Die PFAS-Konzentrationen aus den Grundwasserbrunnen in Ottersdorf weisen niedrige Werte auf.

Das bisherige Maßnahmenpaket Stadtwerke Rastatt hinsichtlich der PFAS-Problematik enthält unter anderem:

  • Umbau Wasserwerk Rauental: Einsatz von Aktivkohlefiltern für die PFAS-Entfernung
  • Realisierung eines interkommunalen Vorsorgekonzepts mit Redundanz für das Wasserwerk Rauental
  • Umbau Wasserwerk Ottersdorf: Einsatz von Aktivkohlefiltern für die PFAS-Entfernung (die neue Filterhalle wird im Juli 2024 in Betrieb genommen)
  • Neubau 3 weiterer Brunnen im Vorfeld des Wasserwerkes Ottersdorf 
  • Forschungsprojekte zur Entfernung von PFAS
  • PFAS-Monitoring: Regelmäßige Grund- und Trinkwasseruntersuchungen auf PFAS
  • Bau von 30 Grundwassermessstellen in den Wasserschutzgebieten (WSG)
  • Grundwassermodelle in den WSG-Ottersdorf und WSG-Rauental
  • Bundesweiter Aufbau eines Netzwerkes für PFAS-Fälle, Expertentreffen
  • Verstärkung des Fachpersonals zum Thema PFAS
  • Ständiger Informationsaustausch mit Behörden
  • Weiterführung des rechtlichen Verfahrens

Die nachfolgenden, erfassten PFC-Schadensfälle in Deutschland beruhen auf Recherchen des Steinbeis-Transferzentrums Mittelstand und der Stadtwerke Rastatt GmbH. Unser Dank gilt auch der Unterstützung durch das Umweltministerium (BMU), dem Umweltbundesamt (UBA), dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU), dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sowie dem Verband für Energie- und Wasserwirtschaft Baden- Württemberg (VfEW) .

Die aktuellen bekannten PFC verursachten Verunreinigungen in Deutschland sind in unserer Karte übersichtlich dargestellt (Stand September 2022):

  • Aktuell sind bundesweit 187 PFC-Schadensfälle erfasst. Davon ist bei 123 PFC Vorkommnissen die Ursache unbekannt.
  • PFC-Schadensfälle können nach Bundesland, Ursache und der Art der Verunreinigung (Boden, Grund- und Trinkwasser, Oberflächenwasser und Wasserschutzgebiet) selektiert werden.
  • Größte betroffene Flächen in Deutschland sind Altötting, Rastatt, Baden-Baden und Mannheim

Die Angaben sind nach bestem Wissen zusammengestellt, können jedoch weder Vollständigkeit noch Richtigkeit gewährleisten. Die vorliegenden Daten wurden von den Verantwortlichen in Kommunen und Kreis validiert.

Lange gab es keine Grenzwerte für diese in der Natur nicht abbaubaren Stoffe. Am 12. Januar 2021 traten mit der Aktualisierung der europäischen Trinkwasserrichtlinie neue EU-Qualitätsstandards für Trinkwasser in Kraft – und damit auch Grenzwerte für die Stoffgruppe der PFAS.

Bis zum 12. Januar 2026 werden die Mitgliedstaaten die nötigen Maßnahmen für die Sicherstellung der Wasserqualität hinsichtlich der PFAS ergreifen müssen.

Bis zum 12. Januar 2024 legt die EU-Kommission technische Leitlinien bezüglich der Analyseverfahren zur Überwachung der Parameter „PFAS gesamt“ und „Summe der PFAS“ fest, einschließlich Nachweisgrenzen, Parameterwerten und Häufigkeit der Probennahmen.

EU-Trinkwasserichtlinie

Festlegung der technischen Leitlinien bzgl. der Analysenverfahren zur Überwachung der „PFAS gesamt“ und „Summe PFAS“

24. Juni 2023

Klärung des Parameters „PFAS gesamt

12. Januar 2024

Umsetzung der nötigen Maßnahmen

12. Januar 2026

Deutsche Trinkwasserverordnung

Umsetzung der neuen Grenzwerte für PFAS

24. Juni 2023

Summe PFAS-20: 0,1μg/L

12. Januar 2026

Summe PFAS-4 : 0,02μg/L

12. Januar 2028

PFAS Werte in Rastatt

Die Stadtwerke Rastatt betreiben zwei eigene Wasserwerke - in Ottersdorf und Rauental - und beliefern daraus das Trinkwasser für die Kernstadt und die Ortsteile Ottersdorf, Wintersdorf, Plittersdorf, Rauental und Niederbühl. Ein drittes Wasserwerk in Niederbühl ist aufgrund der PFAS Belastung im Grundwasser seit 2013 ausser Betrieb - wird jedoch weiterhin einmal im Jahr beprobt. 

Nachfolgend können Sie die vergangenen und aktuellen Messwerte in unseren Wasserwerken sowie in den Wasserschutzgebieten einsehen.

Wasserwerk Ottersdorf

In Ottersdorf werden die 3 Brunnen und das Trinkwasser einmal im Quartal untersucht und auf PFAS kontrolliert. Im Rahmen des PFAS-Monitorings wird zusätzlich das Grundwasser in den Wasserschutzgebieten Rauental, Ottersdorf und Niederbühl auch regelmäßig auf PFAS untersucht. Im Jahr 2023 wurde das Wasserwerk um eine Filterhalle mit sechs Aktivkohlefiltern erweitert um künftig PFAS zuverlässig aus dem Grundwasser herausfiltern zu können.

Wasserwerk Rauental

Das Wasserwerk Rauental wurde 2018 mit einer hochtechnischen Aktivkohleaufbereitungsanlage zu PFC Entfernung ertüchtigt. Darüber hinaus haben sie im Auftrag des Wasserversorgungsverbundes Vorderes Murgtal den Betrieb des Wasserwerks Förch übernommen - hieraus speist sich auch das Trinkwasser für die Förcher Bevölkerung. In Rauental werden die Brunnen, der Ablauf aller Aktivkohle-Filter und das Trinkwasser monatlich untersucht und auf PFAS kontrolliert.

Wasserschutzgebiete

Die Vorfeldmessstellen befinden sich in unseren Wasserschutzgebieten Rauental, Niederbühl und Ottersdorf. Ziel dieser Untersuchungen ist die Verdeutlichung der Strömungsverhältnisse im Vorfeld unseren Wasserwerken

Wasserschutzgebiet Rauental

Die letzte PFAS-Untersuchung im Vorfeld des Wasserwerkes Rauental erfolgte am 09.08.2023. Die Analyse von 11 Grundwassermessstellen ergaben folgende Ergebnisse: Die PFAS-Summenkonzentrationen der einzelnen Wasserproben innerhalb des WSG Rauental reichen von 0,014 µg/L bei der Messstelle P9 bis 1,899 µg/L bei der Messstelle GWM 2KU3. Beim Summenwert für die GWM 2KU3 handelt es sich erneut um den mit Abstand höchsten Summenwert dieser Probennahme-Aktion.

PFC Untersuchung im August 2022
Im Zeitraum vom 04.07.- 07.09.2022 wurden 12 Grundwasseressstelle im WSG Rauental auf PFAS untersucht. Die PFAS-Summenkonzentrationen der Probennahme vom August 2022 reichen im Gebietsbereich innerhalb der Schutzzonen II und IIIA und westlich der L67 von 0,024 µg/L bei der Messstelle P5 bis 0,777 µg/L bei der Messstelle P12. Für alle sieben Entnahmestellen in den Schutzzonen II und IIIA, die auch im März 2022 beprobt wurden, sind im Vergleich zu den Ergebnissen vom März 2022 Abnahmen festzustellen. Diese reichen von 0,004 µg/L bis 0,118 µg/L (P1).

Südöstlich der L67 (SZ IIIB) wurden außer der 125/211-0 zwei weitere Grundwassermessstellen beprobt, die Summenkonzentrationen von 0,584 µg/L (GWM 1KU3) und 1,995 µg/L (GWM 2KU3) aufwiesen. Hier sind Anstiege im Vergleich zu den Werten vom März 2022 festzustellen (um 0,074 und 0,330 µg/L). Beim Summenwert für die GWM2KU3 handelt es sich erneut um den mit Abstand höchsten Summenwert dieser Probennahmeaktion.

PFC Untersuchung im März 2022
Im Zeitraum 28.-29.03.2022 wurden 11 Grundwasseressstelle im WSG Rauental auf PFAS untersucht. Die PFAS-Summenkonzentrationen der Probennahme vom März 2022 reichen im Gebietsbereich innerhalb der Schutzzonen II und IIIA von 0,017 µg/L bei der innerhalb der Schutzzone II gelegenen Messstelle P9 bis 0,828 µg/L bei der in der Schutzzone IIIA gelegenen Messstelle P12. Für alle sieben Entnahmestellen in den Schutzzonen II und IIIA, die auch im November 2021 beprobt wurden, sind im Vergleich zu den letzten Ergebnissen vom März 2022 eine Zunahme festzustellen.

Südöstlich der L67 (SZ IIIB) wurden zwei Messstellen beprobt und die Konzentrationsspanne reicht in der SZ IIIB von 0,510 µg/L bei der Messstelle GWM 1KU3 bis 1,665 µg/L bei der Messstelle GWM 2KU3. Auch hier ist eine Zunahme im Vergleich zu den letzten Werte vom November 2021 festzustellen .

PFC Untersuchung im November 2021
Im Zeitraum 22.11.2021 wurden 11 Grundwasseressstelle im WSG Rauental auf PFAS untersucht. Die PFAS-Summenkonzentrationen der Probennahme vom November 2021 reichen im Gebietsbereich innerhalb der Schutzzonen II und IIIA und westlich der L67 von 0,024 µg/L bei der Messstelle P5 bis 0,828 µg/L bei der Messstelle P12. Für alle sieben Entnahmestellen in den Schutzzonen II und IIIA, die auch im Juni 2021 beprobt wurden, sind im Vergleich zu den Ergebnissen vom Juni 2021 Zunahmen festzustellen. Diese reichen von 0,045 µg/L bis 0,176 µg/L (P11).

Südöstlich der L67 (SZ IIIB):
Hier wurden zwei Messstellen beprobt. Die Konzentrationsspanne reicht in der SZ IIIB von 0,511 µg/L (GWM 1KU3) bis 1,398 µg/L (GWM 2KU3). Auch hier sind leichte Anstiege im Vergleich zu den Juniwerten festzustellen (0,037 und 0,060 µg/L).

PFC Untersuchung im Juni 2021
Im Zeitraum 07./08.06.2021 wurden der Brunnen des Umspannwerks und 11 Grundwasseressstelle im WSG Rauental auf PFAS untersucht. Die PFAS-Summenkonzentrationen der Probennahme vom Juni 2021 reichen im Gebietsbereich innerhalb der Schutzzonen II und IIIA und westlich der L67 von 0,149 µg/L beim Brunnen des Umspannwerkes bis 0,734 µg/L bei der in der Schutzzone IIIA gelegenen Messstelle P12.
Bei der Messstelle P11, die sich ca. 500 m südlich des Brunnens Rauental, am Rand der SZ II befindet, wurde mit einer Summenkonzentration von 0,513 µg/L eine deutlich niedrigere Summenkonzentration festgestellt als im März 2021 (0,700 µg/L).

Die höchste Nitratkonzentration wurde im Juni 2021 mit 37,7 mg/L in der Wasserprobe aus der Messstelle 125/211-0 an der L67 gemessen. Bei der im Abstrom einer PFAS-Eintragsfläche im weiteren Einzugsgebiet befindlichen Messstelle GWM 2KU3 (die Messstelle liegt ca. 200 m östlich der L67 in Höhe Industriegebiet „Untere Eichet“) wurde mit einer PFAS-Summe von 1,361 µg/L wieder der mit Abstand höchste Summenwert der aktuellen Probennahmeaktion festgestellt, jedoch lag der Wert um 0,712 µg/L niedriger als am 11.03.2021 (2,073 µg/L).

PFC Untersuchung im März 2021
Im Zeitraum 11.-17. März 2021 wurden der Brunnen des Umspannwerks und 11 Grundwasseressstelle im WSG Rauental auf PFC untersucht. Die PFAS-Summenkonzentrationen der Probennahme vom März 2021 reichen im Gebietsbereich innerhalb der Schutzzonen II und IIIA und westlich der L67 von 0,015 µg/L bei der innerhalb der Schutzzone II gelegenen Messstelle P9 bis 0,881 µg/L bei der in der Schutzzone IIIA gelegenen Messstelle P12. Bei der Messstelle P11 , die sich ca. 500 m südlich des Brunnens Rauental, am Rand der SZ II befindet, wurde mit einer Summenkonzentration von 0,700 µg/L der bislang dritthöchste Wert festgestellt . Sowohl die PFAS-Summenkonzentrationen als auch die PFOA-Konzentrationen zeigen einen deutlich steigenden Trend. Bei der im Abstrom einer PFAS-Eintragsfläche im weiteren Einzugsgebiet befindlichen Messstelle GWM 2KU3 (die Messstelle liegt ca. 200 m östlich der L67 in Höhe Industriegebiet „Untere Eichet“) wurde mit einer PFAS-Summe von 2,073 µg/L wieder der mit Abstand höchste Summenwert der aktuellen Probennahmeaktion festgestellt.

PFC Untersuchung PFC Untersuchungen im November 2020
Im Zeitraum 9.-10. November 2020 wurden der Brunnen des Umspannwerks und 11 Grundwasseressstelle im WSG Rauental auf PFC untersucht. Die PFC-Summenkonzentrationen dieser Probennahme lagen zwischen 0,017 µg/L bei der Messstelle P10 innerhalb der Schutzzonen II und 1,580 µg/L bei der Messstelle GWM 2KU3 (ca. 200 m östlich der L67 in Höhe Industriegebiet). Dieser Wert wurde wieder der höchste Summenwert der aktuellen Probennahmeaktion.

PFC Untersuchungen im Juni 2020
Im Zeitraum 3.-4. Juni 2020 wurden Wasserproben aus dem Brunnen des Umspannwerks und den 12 Messstellen im WSG Rauental auf PFC untersucht. Die PFC-Summenkonzentrationen der aktuellen Probennahme lagen zwischen 0,069 µg/L bei dem Umspannwerk innerhalb der Schutzzonen II/IIIA und 2,281µg/L bei der Messstelle GWM 2KU3 (ca. 200 m östlich der L67 in Höhe Industriegebiet). Dieser Wert wurde wieder der höchste Summenwert der aktuellen Probennahmeaktion.

PFC Untersuchungen im März 2020
Am 09-10. März 2020 wurden Wasserproben aus dem Brunnen des Umspannwerks und den 11 Messstellen im WSG Rauental auf PFC untersucht. Die PFC-Summenkonzentrationen der aktuellen Probennahme im Gebietsbereich innerhalb der Schutzzonen II/IIIA reichen von 0,013 µg/L bei der innerhalb der Schutzzone II gelegenen Messstelle P9 bis 1,123 µg/L bei der in der Schutzzone IIIA gelegenen Messstelle P12.

In der Schutzzone IIIB lagen die PFC-Summenkonzentrationen zwischen 0,014 µg/L bei der an der B462 gelegenen Messstelle 107.58-1 und 1,628 µg/L bei der östlich der L67 gelegenen Messstelle GWM 2KU3 (wieder der höchste Summenwert der aktuellen Probennahmeaktion).

Wasserschutzgebiet Ottersdorf

Die letzte PFAS-Untersuchung im Vorfeld des Wasserwerkes Ottersdorf erfolgte am 18.10.2023. Die Analyse von 34 Grundwassermessstellen ergaben folgende Ergebnisse: Die PFAS- Summenkonzentrationen der einzelnen Wasserproben innerhalb des WSG Ottersdorf reichen von „< BG“ bis 1,400 µg/L bei der Entnahmestelle 135/211-6 in der Schutzzone IIIB im Abstrom des Brandschadens Claus.

PFC Untersuchung im Juli 2022
Im Zeitraum 11.-13.07.2022 wurden insgesamt 34 Entnahmestellen beprobt. Die PFAS-Summenwerte der einzelnen Wasserproben reichen von „< BG“ bis 1,032 µg/L bei der an der Schutzzone IIIB gelegenen Messstelle LM 137 / 211-5.

PFC Untersuchung im April 2022
Im Zeitraum 11.-13.04.2022 wurden insgesamt 34 Entnahmestellen beprobt. Die PFAS-Summenwerte der einzelnen Wasserproben reichen von „< BG“ bis 1,013 µg/L bei der am östlichen Rand der Schutzzone IIIB gelegenen flachen Messstelle 135/211-6

PFC Untersuchung im Januar 2022
Im Zeitraum 17.-19.01.2022 wurden insgesamt 38 Entnahmestellen beprobt. Die PFAS-Summenwerte der einzelnen Wasserproben reichen von „< BG“ bis 1,236 µg/L bei der in der Schutzzone IIIB gelegenen flachen Messstelle B16F festgestellt.

PFC Untersuchung im Oktober 2021
Im Zeitraum 18.-20.10.2021 wurden insgesamt 33 Entnahmestellen beprobt. Die PFAS-Summenwerte der einzelnen Wasserproben reichen von „< BG“ bis 1,168 µg/L bei der Entnahmestelle Mü 3a (Mühlwerlgraben kurz vor Einmündung in den Riedkanal) festgestellt. Die erstmals beprobte flache Grundwassermessstelle LM 120/161-8 südlich von Wintersdorf wies nur eine niedrige PFAS-Summenkonzentration von 0,023 µg/L auf, bei einem BI von 0,052.

PFC Untersuchung im Juli 2021
Im Zeitraum 12.-14.07.2021 wurden insgesamt 30 Entnahmestellen beprobt: 19 flache Messstellen, 7 tiefe Messstellen, 3 Messstellen, die im mittleren Bereich verfiltert sind und 1 Oberflächengewässer. Die PFAS-Summenwerte der einzelnen Wasserproben reichen von „< BG“ bis 1,045 µg/L. Die höchste Summenkonzentration wurde am 14.07.2021 mit 1,045 µg/L bei der am östlichen Rand der Schutzzone IIIB gelegenen flachen Messstelle 135/211-6 festgestellt.

PFC Untersuchung im April 2021
Im Zeitraum 12.-14.04.2021 wurden insgesamt 36 Entnahmestellen beprobt. Die PFAS-Summenwerte der einzelnen Wasserproben reichen von „< BG“ bis 1,157 µg/L. Die höchste Summenkonzentration wurde mit 1,157 µg/L bei der am östlichen Rand der Schutzzone IIIB gelegenen flachen Messstelle LM 135/211-6 festgestellt.

PFC Untersuchung im Januar 2021
Im Zeitraum 19.-20.01.2021 wurden insgesamt 31 Entnahmestellen beprobt. Die PFAS-Summenwerte der einzelnen Wasserproben reichen von „< BG“ bis 1,164 µg/L. Die höchste Summenkonzentration wurde mit 1,164 µg/L bei der in der Schutzzone IIIB gelegenen flachen Messstelle B16F festgestellt

PFC Untersuchungen im April 2020
Insgesamt wurden im Zeitraum 06.-08. April 2020 33 Entnahmestellen beprobt: 14 flache Messstellen, 8 tiefe Messstellen, 3 Messstellen, sowie 8 Oberflächengewässer. Die PFC-Summenwerte der einzelnen Wasserproben reichen von „< BG“ bis 1,239 µg/L bei der am östlichen Rand der Schutzzone IIIB gelegenen flachen Messstelle 135/211-6. Dieser Wert liegt um 0,038 µg/L niedriger als Mitte Januar 2020 (1,277 µg/L).

PFC Untersuchungen im Januar 2020
Im Zeitraum 13.-15.01.2020 wurden 32 Entnahmestellen beprobt: 20 flache Messstellen, 8 tiefe Messstellen, 3 Messstellen sowie ein Oberflächengewässer. Die PFC-Summenwerte der einzelnen Wasserproben reichen von 0,001 µg/L bis 1,330 µg/L. 

Die Messstellen mit den höchsten PFC-Summenkonzentrationen liegen in der Schutzzone IIIB. Die höchste Summenkonzentration von PFC wurde bei der unmittelbar nordwestlich des Kühlsees gelegenen Messstelle B16F festgestellt. Der Summenwert lag hier im Vergleich zur letzten Probennahme um 0,402 µg/L niedriger (1,732 µg/L am 22.10.2019).

Wasserschutzgebiet Niederbühl

Die letzte PFAS-Untersuchung im Vorfeld des Wasserwerkes Niederbühls erfolgte am 10.05.2023. Die Analyse von 8 Grundwassermessstellen ergaben folgende Ergebnisse: Die PFAS- Summenkonzentrationen der einzelnen Wasserproben innerhalb des WSG Niederbühl reichen von 0,962 µg/L bei der Messstelle 175 211-8 bis 4,594 µg/L bei der Messstelle 166 211-7, die sich ca. 900 m südlich des Brunnens an der südlichen Schutzgebietsgrenze befindet.

Das Wasserwerk Niederbühl ist seit 2013 außer Betrieb und auf lange Sicht nicht mehr als Wasserwerk verwendbar, da die PFAS-Konzentrationen deutlich über dem Leitwert liegen.

Im Auftrag der Stadtwerke Rastatt wurden 8 Vorfeldmessstellen im Wasserschutzgebiet Niederbühl auf PFC untersucht:

24.05.2022: Die PFC-Summenwerte der innerhalb des WSG Niederbühl gelegenen Vorfeldmessstellen r. eichten von 1,520 µg/L bei der Messstelle DB BK 1/166, die sich ca. 270 m südöstlich des Brunnens befindet bis 5,137 µg/L bei der Messstelle 166/211-7, die sich ca. 900 m südlich des Brunnens an der südlichen Schutzgebietsgrenze befindet. Es handelt sich hierbei um den bisherigen Maximalwert nicht nur bei dieser Messstelle sondern für das gesamte WSG Niederbühl. Die Summenwerte zeigen hier derzeit einen stark steigenden Trend. Insbesondere fällt erneut auf, dass die PFOA-Konzentration mit 2,9 µg/L einen neuen Spitzenwert erreicht hat (Dez. 2021: 2,0 µg/L April 2021: 1,6 µg/L).

16.12.2021: Die PFC-Summenwerte der innerhalb des WSG Niederbühl gelegenen Vorfeldmessstellen reichten von 1,176 µg/L bei der Messstelle DBBK1/186, die sich ca. 500 m östlich des Brunnens befindet bis 4,411 µg/L bei der Messstelle 166/211-7, die sich ca. 900 m südlich des Brunnens an der südlichen Schutzgebietsgrenze befindet. Es handelt sich hierbei um den bisherigen Maximalwert nicht nur bei dieser Messstelle sondern für das gesamte WSG Niederbühl. Die Summenwerte zeigen hier derzeit einen stark steigenden Trend (Abb. A7). Insbesondere fällt erneut auf, dass die PFOA-Konzentration mit 2,0 µg/L auf einem sehr hohen Niveau liegt (April 2021: 1,6 µg/L).

19.04.2021: Die PFC-Summenwerte der innerhalb des WSG Niederbühl gelegenen Vorfeldmessstellen reichten von 1,305 µg/L bei der Messstelle DBBK1/166, die sich ca. 270 m südöstlich des Brunnens befindet bis 3,348 µg/L bei der Messstelle 166/211-7, die sich ca. 900 m südlich des Brunnens an der südlichen Schutzgebietsgrenze befindet. Im Dezember 2020 wurde hier mit 3,475 µg/L der bisherige Maximalwert festgestellt. Die Summenwerte zeigen hier derzeit einen steigenden Trend. Insbesondere fällt auf, dass die PFOA-Konzentration erneut mit 1,6 µg/L auf einem sehr hohen Niveau liegt (Dez. 2020: 1,8 µg/L).

16.12.2020: Die PFC-Summenwerte der innerhalb des WSG Niederbühl gelegenen Vorfeldmessstellen reichten von 1,038 µg/L bei der Messstelle LM134/211-1, die sich westlich des Brunnens befindet bis 3,475 µg/L bei der Messstelle LM166/211-7, die sich südlich des Brunnens Niederbühl an der Schutzgebietsgrenze befindet. Es fällt insbesondere der relativ starke Anstieg bei der Messstelle 166/211-7 von 2,458 µg/L im April 2020 auf 3,475 µg/L Mitte Dezember 2020 auf. Dieser Anstieg ist vor allem auf den starken Anstieg des PFOA-Gehaltes von 0,99 auf 1,8 µg/L zurückzuführen. Diese Probe wurde im Labor nachgemessen, wobei sich die Werte bestätigten.

15.04.2020: Die PFC-Summenwerte der innerhalb des WSG Niederbühl gelegenen Vorfeldmessstellen reichten von 1,307 µg/L bei der Messstelle DBBK1/166, die sich ca. 275 m südöstlich des Brunnens befindet bis 2,652 µg/L bei der Messstelle DBBK1/369, die sich ca. 850 m südsüdwestlich des Brunnens Niederbühl an der südwestlichen Schutzgebietsgrenze befindet. Dieser Maximalwert der aktuellen Probennahme liegt nur geringfügig um 0,040 µg/L niedriger als im November 2019 (2,692 µg/L). Die Summenwerte zeigen seit 2013 hier zwar leicht abnehmende Tendenz.

28.11.2019: Die PFC-Summenwerte der innerhalb des WSG Niederbühl gelegenen Vorfeldmessstellen reichten von 1,124 µg/L bei der Messstelle LM134/211-1, die sich westlich des Brunnens befindet bis 2,692 µg/L bei der Messstelle DBBK1/369, die sich südsüdwestlich des Brunnens Niederbühl befindet.

29.04.2019: Die PFC-Summenwerte der innerhalb des WSG Niederbühl gelegenen Vorfeldmessstellen reichten von 0,909 µg/L bei der Messstelle DBBK1/186, die sich ca. 500 m östlich des Brunnens befindet bis 2,662 µg/L bei der Messstelle DBBK1/369, die sich ca. 850 m südsüdwestlich des Brunnens Niederbühl befindet. Dieser Maximalwert der aktuellen Probennahme liegt um 0,348 µg/L niedriger als im November 2018 (2,970 µg/L). Die Summenwerte zeigten hier abnehmende Tendenz (s. Abbildung A4). Der bisherige Maximalwert wurde im März 2014 mit 3,723 µg/L festgestellt.

PFAS Entwicklung Wasserwerk Ottersdorf

 

Summe PFAS-20 (gültig ab 2026)
µg/L

Summe PFAS-20 (gültig ab 2026)
µg/L

 Datum

Brunnen A

Brunnen B

Brunnen C

Netzwasser

Netzwasser

Feb 24

0,226

0,063

0,015

0,042

0,001

Okt 23

0,204

0,101

0,019

0,066

0,003

Jul 23

0,063

0,088

0,015

0,057

0,000

Mai 23

0,072

0,096

0,011

0,038

0,001

Feb 23

0,095

0,060

0,008

0,047

0,001

Mai 23

0,072

0,096

0,011

0,038

0,001

 

Bewertungsindex (gültig bis 2026)

 Datum

Brunnen A

Brunnen B

Brunnen C

Netzwasser

Feb 24

0,018

0,017

0,015

0,016

Okt 23

0,017

0,041

0,035

0,038

Jul 23

0,005

0,007

0,025

0,018

Mai 23

0,006

0,031

0,013

0,014

Feb 23

0,008

0,005

0,001

0,004

Mai 23

0,006

0,031

0,013

0,014

Netzwasser Ottersdorf - Entwicklung PFAS-Konzentationen
Netzwasser Ottersdorf - Entwicklung PFAS-Konzentationen

PFAS Entwicklung Wasserwerk Rauental

Für das Netzwasser Rauental am 02. April 2024 ergaben sich folgende Analysenergebnisse:

  • Der neue Parameter „Summe PFAS-20“ von 0,1 µg/L der EU-Trinkwasser-Richtlinie lag im Netzwasser bei 0,047 µg/L und somit wird eingehalten.
  • Auch der neue Parameter PFAS-4 (PFOA, PFNA, PFHxS, PFOS ) von 0,020 µg/L der EU-Trinkwasser-Richtlinie lag im Netzwasser bei 0,000 µg/L und somit wird eingehalten.
  • Der Bewertungsindex betrug 0,003.
  • Im Netzwasser wurden auch die Einzelsubstanzen PFBA (0,019 µg/L), PFPA (0,024 µg/L) und PFHxA (0,0042 µg/L), ansonsten jedoch keine weiteren Einzelsubstanzen festgestellt.
  • PFOA und PFOS konnten erneut nicht nachgewiesen werden.
  • Das Netzwasser Rauental hält wie bisher die Vorsorge-Maßnahmenwerte für besonders empfindliche Bevölkerungsgruppen von 0,050 µg/L für PFOA und PFOS ein.


Summe PFAS-20
(gültig ab 2026)
µg/l

Summe PFAS-4
(gültig ab 2028)
µg/l

Bewertungsindex
(gültig bis 2026)

Datum

Brunnen

Netzwasser

Netzwasser

Brunnen

Netzwasser

Apr 24

0,306

0,047

0,000

1,259

0,003

Mrz 24

0,479

0,088

0,005

2,865

0,054

Feb 24

0,427

0,081

0,000

1,883

0,004

Jan 24

0,393

0,063

0,000

1,678

0,003

Dez 23

0,440

0,096

0,000

2,012

0,005

Nov 23

0,468

0,078

0,000

2,090

0,004

Okt 23

0,470

0,057

0,000

2,094

0,003

Sep 23

0,436

0,039

0,000

1,885

0,003

Aug 23

0,414

0,021

0,000

1,778

0,002

Jul 23

0,458

0,046

0,002

1,877

0,023

Jun 23

0,502

0,030

0,002

2,176

0,022

Mai 23

0,494

0,080

0,000

2,188

0,004

Apr 23

0,422

0,063

0,000

1,533

0,003

Mrz 23

0,438

0,092

0,000

1,787

0,005

Feb 23

0,398

0,068

0,000

1,669

0,004

Netzwasser Rauental - Entwicklung PFAS-Konzentationen
Netzwasser Rauental - Entwicklung PFAS-Konzentationen

PFAS FAQS

Das Trinkwasser in Rastatt erfüllt alle Qualitätsanforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung und auch die neuen festgestellten Grenzwerte für PFAS, die ab 2026 gelten. Uns liegt die Qualität des wichtigsten Lebensmittels sehr am Herzen. Das belegen die umfangreichen Sicherungsmaßnahmen der Stadtwerke Rastatt gegen PFAS in den vergangenen Jahren. Hierzu gehört selbstverständlich auch das regelmäßige Monitoring im Umfeld der Wasserwerke und Wasserschutzgebiete, dessen Messwerte wir auch veröffentlichen.

Bitte wenden Sie sich dazu an das zuständige Landratsamt Rastatt.

Kontakt: Kunden-Service-Center, Am Schlossplatz 5, 76437 Rastatt
Telefon: 07222 381-0
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Menschen nehmen PFAS durch Lebensmittel, Trinkwasser und über die Luft auf, wobei die Nahrung für die meisten Menschen die wesentliche Quelle zu sein scheint. Studien zeigen, dass PFAS sich im Körper anreichern. Im menschlichen Körper können manche PFAS an Proteine in Blut, Leber und Niere binden. Im Vergleich zu anderen Chemikalien werden einige PFAS sehr langsam ausgeschieden und können sich deshalb im Körper anreichern.

Zur gesundheitsbezogenen Bewertung der körperlichen Schadstoffbelastung wurden die sogenannten Beurteilungswerte (HBM-I- und HBM-II-Werte) festgelegt, die sich auf die Stoffe PFOA und PFOS beziehen. Erhöhte Konzentrationen von PFOA und PFOS im menschlichen Blut könnten verringerte Geburtsgewichte, verminderte Fertilität, verringerte Antikörperbildung (Immunsystem), erhöhte Cholesterinwerten sowie Diabetes mellitus Typ II zur Folge haben.

Das Trinkwasser aus der Leitung in Rastatt ist nicht mit PFAS belastet und erfüllt bereits die in der deutsche Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwerte. Deshalb kann das Trinkwasser bedenkenlos getrunken und für Babynahrung verwendet werden.