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Natura und Alohra machen sich startklar

(vom 10.06.2020)

Rastatter Bäder öffnen am 16. Juni ihre Pforten - Eigenbetrieb setzt spezielles Hygiene- und Betriebskonzept um

Natura Freibad von oben

Wer sich bei sommerlichen Temperaturen nach einer Abkühlung sehnt, kann sich freuen: Das Rastatter Freibad Natura startet am Dienstag, 16. Juni um 15 Uhr in die Sommer-Saison, die bis voraussichtlich 13. September dauern soll; im Familienbad Alohra gehen die Tore bereits um 10 Uhr am Vormittag auf, bevor das Bad ab 21. Juli über den Sommer in Revision geht. Da die baden-württembergische Landesregierung grünes Licht gegeben hat, ist schwimmen gehen wieder erlaubt - allerdings unter besonderen Bedingungen. "Wir haben für beide Bäder spezielle Hygiene- und Betriebskonzepte gemäß der Corona-Schutzverordnung erarbeitet. Der Schwimmbadbesuch wird anders sein als gewohnt, aber mit den neuen Regelungen werden wir den Menschen in Rastatt wieder Badevergnügen ermöglichen", sagt Olaf Kaspryk, Leiter des Eigenbetriebs Bäder, Versorgung und Verkehr Rastatt, und ergänzt: "Um den Rastattern mehr Lebensqualität zurückzugeben, investieren wir und stellen einiges auf die Beine."

Begrenzte Besucherzahl

Der stellvertretende Betriebsleiter Tobias Peter fasst die wichtigsten Neuerungen zusammen, die der Corona-Schutzverordnung des Landes Baden-Württemberg entsprechen: "Grundsätzlich erfolgt der Badebetrieb im Alohra wie auch im Natura in zwei Schichten. Im ersten Zeitfenster können Badegäste von 10 bis 14 Uhr schwimmen, der zweite Block dauert von 15 bis 19 Uhr. In der Stunde dazwischen reinigen wir beide Bäder gründlich, vor allem die Sanitär- und Duschbereiche werden desinfiziert." Zudem hat der Eigenbetrieb Bäder, Versorgung und Verkehr jeweils eine maximale Anzahl an Badegästen festgelegt, die pro Zeitfenster gleichzeitig im Bad sein dürfen: Im Natura sind das 600 Personen, im Alohra 60; Kinder unter zehn Jahren brauchen eine erwachsene Begleitung. "Wir haben uns bewusst dafür entschieden, beide Bäder zu öffnen, um den Badbetrieb in dieser neuen Form zu entzerren. Trotz begrenzter Besucherzahlen soll jeder auf seine Kosten kommen", erklärt Olaf Kaspryk. Wer beispielsweise in Ruhe seine Bahnen ziehen möchte, für den sei ein Besuch im Alohra am Vormittag sicher eine gute Wahl. Der Bäderleiter vermutet, dass im Natura auch mit weniger Badegästen während der Sommerferien einiges los sein wird, da viele nicht wie gewohnt verreisen würden. Die jeweilige Besucherobergrenze für beide Bäder haben die Verantwortlichen auf Basis der Wasserflächen bestimmt; denn in der Landesverordnung ist genau festgelegt, wie viel Quadratmeter jedem Badegast im Wasser zur Verfügung stehen muss. "In Bezug auf die Besucherobergrenze haben wir noch ein wenig Luft nach oben. Den neuen Badbetrieb wollen wir jetzt aber erst testen. Vor allem lange Warteschlangen am Beckenrand gilt es zu vermeiden. Wenn unser Bäderteam und die Badegäste mit den neuen Regeln gut klar kommen, ist es im Laufe der Saison möglich, die maximale Anzahl der Badegäste noch etwas zu erhöhen", stellt Olaf Kaspryk in Aussicht.

Online-Ticketverkauf

Der Eintrittskartenverkauf erfolgt künftig über ein Online-Ticketsystem, welches ab dem 15. Juni auf den Webseiten natura-rastatt.de und alohra.de aufrufbar ist. Dort klickt man im Kalender den Tag für den geplanten Badbesuch an, wählt das entsprechende Zeitfenster, gibt die Anzahl der gewünschten Tickets an und legt sie in den Warenkorb. In diesem Sommer gibt es ausschließlich Online-Tickets, die nur für das gewählte Zeitfenster gelten. Die Eintrittskarten können in den bekannten Tarifen ausgewählt werden - trotz des erhöhten Aufwands wurde auf eine Preiserhöhung bewusst verzichtet: Kinder bis sechs Jahre baden kostenlos; Kinder von sechs bis 15 Jahre, Schüler, Studenten, Azubis und Schwerbehinderte zahlen den ermäßigten Tarif - im Alohra 2 Euro, im Natura 1,80 Euro - und Jugendliche ab 16 und Erwachsene den Normaltarif - im Alohra 4 Euro und im Natura 3,50 Euro. Pro Tariftyp können maximal sechs Tickets gebucht werden, um vielen die Chance für einen Badebesuch zu geben. Wer die Eintrittskarten bestellt, hinterlässt online seine Kontaktdaten. Dies entspricht den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung, um eventuelle Infektionsketten nachverfolgen zu können. Bezahlt wird ebenfalls online. Die Badegäste zeigen dann das Ticket ausgedruckt oder auf dem Smartphone an der Bäderkasse vor. Wer keinen Drucker, keine E-Mail und auch kein Smartphone zum Ablesen des Barcodes hat, erhält ab Dienstag, 16. Juni, im Alohra die Möglichkeit, jeweils dienstags bis freitags zwischen 9 und 10 Uhr, Eintrittskarten für beide Bäder zur erwerben - auch hier ist keine Barbezahlung, sondern ausschließlich Kartenzahlung möglich. Vorteil der Vorab-Buchung: Die Badegäste haben Planungssicherheit, denn der Einlass ist garantiert und ohne Warteschlangen an den Kassen.

Dauer- und Mehrfachkarten fürs Alohra und Natura werden während der Zeit der Corona-Verordnung ausgesetzt, aber ihre Gültigkeit verlängert sich entsprechend der ausgesetzten Zeit. Wer das nicht möchte, erhält vom Eigenbetrieb Bäder, Versorgung und Verkehr den entsprechenden Wert zurückerstattet.

Rutschen und Beachvolleyball-Feld geschlossen

Auf dem Natura-Gelände gelten die derzeit gängigen Abstandsregeln von 1,5 Metern. Vor allem im Eingangsbereich und beim Zugang zu den Becken werden Badbesucher mit Markierungen entsprechend geleitet; auf der Liegewiese können die Gäste ihre Plätze frei wählen und sich großräumig verteilen. "Wir appellieren an die Eigenverantwortung aller, die Abstände einzuhalten, um sich und andere nicht zu gefährden", sagt Tobias Peter. In und aus dem Wasser geht's über getrennte Zu- und Ausgänge bei den einzelnen Becken. In diesen ist die Anzahl der Badegäste gemäß der Landesverordnung limitiert. Bis sich der Badebetrieb unter den neuen Bedingungen und mit Sicherheitspersonal eingespielt hat, bleiben die Attraktionen wie Rutschen oder das Beachvolleyball-Feld vorerst geschlossen.

Alohra ohne Sauna und Sprungturm

Auch nach der Wiedereröffnung bleibt das Alohra montags den Schwimmkursen und Vereinen vorbehalten, alle anderen Badegäste schwimmen von Dienstag bis Sonntag. Die Laufwege vom Eingangsbereich aus bis ins Bad sind künftig mit Markierungen gekennzeichnet. Aus hygienischen und Sicherheitsgründen bleibt der Sprungturm vorerst geschlossen, genauso wie die Sammelumkleidekabinen, der Saunabereich, das Dampfbad und das Außenbecken. Auch auf Badeliegen wird verzichtet.

Eine komplette Übersicht über alle Bedingungen für den Badebetrieb im Alohra und Natura während der Corona-Pandemie sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt es auf der jeweiligen Homepage: www.alohra.de und www.natura-rastatt.de.

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