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Moderner, effizienter und leistungsstärker

Erst der 24 Meter hohe Kamin – jetzt der große Kessel: Tonnenschwere Teile eines neuen Blockheizkraftwerks (BHKW) sowie ein zweiter Pufferspeicher werden derzeit auf das Betriebsgelände der Stadtwerke Rastatt transportiert. Dort wurde bereits im vergangenen März das alte BHWK abgebaut, um Platz für die Zukunft zu schaffen. Mit der neuen und deutlich leistungsfähigeren Anlage erweitert der lokale Energieversorger seine Kapazität für hocheffiziente Wärme- und Stromerzeugung um mehr als das Dreifache. Michael Koch, Abteilungsleiter Rohrnetze und Produktion bei den Stadtwerke Rastattn, erklärt: „Unser altes Blockheizkraftwerk hat nach unermüdlichem Einsatz in über 21 Jahren jetzt sein Rentenalter erreicht; die Technik hat sich während dieser Zeit rasant weiterentwickelt. Wir investieren in eine größere Anlage, die sehr viel moderner und effizienter ist." Das neue BHKW hat eine elektrische Leistung von 900 kW und eine Wärmeleistung von 975 Kilowatt. Zum Vergleich: Die bisherige Anlage erzeugte nur 716 Kilowatt Wärme und 424 kW elektrische Leistung. Die gesamte Wärmeerzeugung bisher lag bei 1.615 kW. Zukünftig können hier 4.975 kW Wärme produziert werden.

Pufferspeicher
Ein zweiter Pufferspeicher für die Heizzentrale in der Markgrafenstraße: Zusammen mit einem neuen Blockheizkraftwerk erhöhen die Stadtwerke Rastatt ihre Kapazität für hocheffiziente Strom- und Wärmegewinnung um mehr als das Dreifache.

Zweiter Pufferspeicher für effizienten Betrieb

Mit der Erweiterung der Heizzentrale in der Markgrafenstraße schafft das Versorgungsunternehmen die Voraussetzungen, um die klimafreundliche Nahwärmeversorgung in Rastatt weiter auszubauen und abzusichern. Über das bisherige BHKW wurde vor allem der Westen Rastatts beheizt – beispielsweise das ALOHRA oder die Augusta-Sibylla-Schule. Dank der erhöhten Wärmekapazität der neuen Anlage werden künftig weitere Straßenzüge und Verbraucher bis hin zum Murg-Carrée mit Wärme versorgt werden können. Der dafür nötige Netz-Seite 2/2

ausbau im Bereich Leopold- und Friedrichring erfolgt derzeit parallel. Voraus-sichtlich Ende Juni wird das neue Blockheizkraftwerk in Betrieb gehen – zusam-men mit dem zweiten neuen Pufferspeicher. In dem rund 16 Meter hohen Tank lässt sich Wärmeenergie in Form von 100 Kubikmetern warmem Wasser zwi-schenspeichern. „Die Pufferspeicher ermöglichen es uns, die Blockheizkraftwerke sehr effektiv zu betreiben", verdeutlicht Michael Koch. „So kann das BHKW zum Beispiel dann viel Strom produzieren, wenn die erneuerbaren Energien gerade wenig liefern. Wenn dieser dann ins lokale Netz eingespeist wird, trägt das BHKW auch zum stabilen Betrieb des Stromnetzes bei."

Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit gehen Hand in Hand

Gasbetriebene Blockheizkraftwerke – wie die bei den Stadtwerke Rastattn einge-setzten – nutzen den Brennstoff besonders gut aus. Sie arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und erzeugen äußerst klimaschonend Wärme und Strom gleichzeitig. Olaf Kaspryk, Stadtwerke Rastatt Geschäftsführer, betont: „Mit dem sukzessiven Ausbau der Wärmeversorgung für ganze Quartiere und ihrer Vernetzung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und bieten eine extrem hohe Versorgungssicherheit in Rastatt."

BHKW

Näher geht nicht
Stadtwerke Rastatt

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