Internationaler Fachbesuch bei den Stadtwerken Rastatt

20.01.2026

Internationaler Fachbesuch bei den Stadtwerken Rastatt
Internationaler Fachbesuch bei den Stadtwerken Rastatt

Internationale Experten informieren sich bei den Stadtwerken Rastatt über innovative PFAS-Filtertechnologien.

Im Rahmen eines internationalen Fachtreffens besuchten Expertinnen und Experten aus ganz Europa am Dienstag (20. Januar 2026) die Wasserwerke der Stadtwerke Rastatt, um sich über moderne Technologien zur Entfernung von PFAS aus dem Trinkwasser zu informieren.

Der Besuch fand im Zusammenhang mit dem europäischen Forschungsprojekt ZeroPM statt und rückte Rastatt als Beispiel für zukunftsorientierte Trinkwasserversorgung in den Fokus.

Im Mittelpunkt standen die bestehenden Aktivkohlefilteranlagen sowie eine am Wasserwerk Rauental installierte Pilotanlage mit Ionentauscher-Technologie, die derzeit im Rahmen eines Zulassungsverfahren erprobt wird. Die Anlagen zeigen, wie sogenannte „Ewigkeitschemikalien“ wirksam aus dem Trinkwasser entfernt werden können.

ZeroPM ist ein von der Europäischen Union gefördertes Forschungsprojekt mit dem Ziel, Umwelt und Gesundheit vor langlebigen Schadstoffen wie PFAS zu schützen. Dafür werden europaweit neue Strategien zur Vermeidung, Regulierung und Entfernung dieser Stoffe entwickelt und bewertet.

Der Besuch von Fachleuten aus Griechenland, Litauen, Schweden, Luxemburg, Österreich, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Norwegen und dem Vereinigten Königreich unterstreicht die Bedeutung der von den Stadtwerken Rastatt umgesetzten Maßnahmen zur Entfernung von PFAS im Trinkwasser und zeigt, wie internationale Forschung und kommunale Praxis gemeinsam eine sichere Trinkwasserversorgung gewährleisten.

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