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Niederbühl: Spatenstich für neues Umspannwerk

(vom 22.07.2020)

Bisherige Anlage geht nach 50 Jahren in den Ruhestand – Stadtwerke Rastatt investieren rund 1,6 Millionen Euro in Neubau und neueste Betriebsmittel

3 Männer beim Spatenstich
Olaf Kaspryk / Stadtwerke Rastatt, Raphael Knoth, Bürgermeister Stadt Rastatt, Steffen Ringwald, Netze BW

Es kann losgehen: Mit dem symbolischen Spatenstich am Mittwoch, 22. Juli, gaben Vertreter von Stadt Rastatt, Stadtwerke Rastatt, Netze BW und der Spie AG den Startschuss für den Bau eines neuen Umspannwerkes in Niederbühl – und zwar in direkter Nachbarschaft zur alten Anlage. Bereits 2018 hatte der Aufsichtsrat grünes Licht gegeben für die Baumaßnahme, die jetzt von der Dienstleistungssparte der Netze BW koordiniert und durch die Spie AG in den nächsten 15 Monaten realisiert wird. In den neuen Verknüpfungspunkt zwischen dem Verteilnetz des Rastatter Energieunternehmens und der Hochspannungsebene des vorgelagerten Netzbetreibers, der Netze BW, investieren die Stadtwerke Rastatt rund 1,6 Millionen Euro – für Geschäftsführer Olaf Kaspryk gleich in mehrfacher Hinsicht eine sinnvolle Option: „Seit das jetzige Umspannwerk in Niederbühl 1972 in Betrieb ging, sind fast 50 Jahre vergangen. Nach einer so langen Zeit sind die technischen Betriebsmittel wie Leistungsschalter oder Leiterseile am Ende ihrer Nutzungsdauer angelangt. Im Neubau ist alles wieder auf dem neuesten Stand der Technik. Das erhöht auch die Ausfallsicherheit.“ Hinzu komme der Umstand, dass das bisherige Umspannwerk mittlerweile zu groß für den Rastatter Bedarf sei. Denn noch bis vor vier Jahren haben die Stadtwerke Rastatt und Netze BW das Umspannwerk in Niederbühl gemeinsam genutzt. Danach hat die Netze BW – der Verteilnetzbetreiber des EnBW-Konzerns – den Sitz seines Umspannwerks in das der TransnetBW gehörende Umspannwerk in Kuppenheim verlegt. „Das Grundstück, das wir von der Stadt Rastatt für das neue Umspannwerk erworben haben, ist erheblich kleiner, so sparen wir Aufwand und Kosten für Pflege sowie Unterhaltung“, informiert der Stadtwerke-Chef über einen der wirtschaftlichen Vorteile des Neubaus. Achim Steinberg, Abteilungsleiter für Technik und Strom, ergänzt: „Außerdem werden wir zum sogenannten singulären Netznutzer. Denn durch den Abzug der Netze BW sind ausschließlich die Stadtwerke Rastatt an der 110 Kilovolt-Freileitung angeschlossen. Dies bedeutet nach dem Energiewirtschaftsgesetz, dass wir weniger vorgelagerte Netzentgelte zu entrichten haben.“ Diese Netznutzungsgebühren zahlen Stromanbieter für die Durchleitung des Stroms bis zu ihren Kunden. Sie werden anteilig allen Nutzern über den Strompreis ihres Lieferanten berechnet. Dieser führt die Gebühren an den Betreiber der Netze ab, durch die er Strom leitet.  

Partnerschaftlich und kompetent

Dass die Netze BW Dienstleistung als Generalunternehmer den Bau des neuen Umspannwerks in Niederbühl übernehmen, hat mehrere Gründe: Gemeinsame Projekterfahrung mit den Stadtwerken Rastatt gibt es seit Jahren, weshalb der örtliche Energieversorger die kompetente Zusammenarbeit sehr schätzt. „Mit der Wahl der Netze BW als Dienstleistungspartner wird eine kontinuierliche Zusammenarbeit konsequent weitergeführt. Wir freuen uns, unser langjähriges Knowhow in dieses Projekt einbringen zu können“, betont Steffen Ringwald, Geschäftsführer der Netze BW. Außerdem sind die Abstimmungswege mit dem Netzbetreiber Netze BW kurz und die Dienstleistungssparte der Netze BW kann zudem noch Synergien nutzen: Auch für das benachbarte Stadtwerk Baden-Baden baut sie ein Umspannwerk.

Effizienter Stromverkehr  

Um Strom mit möglichst wenig Verlusten von der Erzeugungsanlage zum Verbraucher zu transportieren, nutzen Netzbetreiber verschiedene Spannungsebenen: Über weite Strecken wird der Strom hochgespannt, auf 110 Kilovolt oder mehr, über geringe Distanzen erfolgt der Transport in der Mittelspannung, meist mit 20 Kilovolt, und auf das letzte Stück in Niederspannung mit 400 Volt. „Vergleicht man das Strom- mit dem Straßennetz, dann entspricht die Höchstspannungsebene den Autobahnen, die Mittelspannungsebene den Bundesstraßen und die Niederspannungsebene den Wohnstraßen, die letztlich in die Häuser der Verbraucher führen“, erklärt Olaf Kaspryk bildhaft. In Umspannwerken erfolgt die Transformation von einer Spannungsebene in die andere – das nennt man „Umspannen“. In beiden Umspannwerken der Stadtwerke Rastatt, in Niederbühl und Oberreuth, gelangt der Strom von der Hochspannungsebene (110 Kilovolt) auf die Mittelspannungsebene (20 Kilovolt). Auf dieser Verteilnetzebene erfolgt die regionale Energieversorgung beispielsweise von Städten und Stadtteilen oder kleinen bis mittleren Industriekunden.

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