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Ottersdorf

Rastatter Trinkwasser

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So schützen wir unser Trinkwasser in Rastatt

Bei Wasser- und Bodenproben wurden in Rastatt PFC-Rückstände festgestellt. Was bedeutet das für uns?

Die wichtigste Information zuerst:

Wir können weiterhin unbedenklich die Wasserhähne in Rastatt öffnen und das Trinkwasser nutzen.

Zum Trinken, Zähne putzen, Kochen …

Was ist das Problem?

In der Region Mittelbaden wurden an einigen Stellen Spuren von per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) im Roh- bzw. Grundwasser gefunden. Diese Stoffgruppe besteht aus Kohlenstoffketten verschiedener Längen, bei denen die Wasserstoffatome vollständig (perfluoriert) oder teilweise (polyfluoriert) durch Fluoratome ersetzt sind. Aufgrund der sehr stabilen Bindung  zwischen Kohlenstoff und Fluor, lösen sich die PFC nur unter hohem Energieaufwand und daher sind die per- und polyfluorierte Kohlenstoffe biotisch (durch Mikroorganismen) und abiotisch (durch chemische Umwandlungsprozesse) nicht oder kaum abbaubar. Daher sind PFC langlebige organische Schadstoffe, die in der Natur nicht abgebaut werden. Einige PFC werden gemäß Stockholmer Konvention als langlebige organische Schadstoffe (persistant organic pollutant, POP) eingestuft. Die Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) wird zudem gemäß EU-Richtlinie 2006/122/EG als persistent, bioakumulativ und toxisch (PBT-Substanz) eingestuft.

Nach den PFC-Funden in Rastatt im 2013, wurde das Wasserwerk Rauental vorsorglich außer Betrieb genommen, auch wenn die Konzentration dieser PFC im erlaubten Bereich lag. Im Wasserwerk Niederbühl wurde eine höhere PFC Konzentration nachgewiesen und daher wurde auch dieses Wasserwerk geschlossen.  Damit stand seit 2013 für die Trinkwasserversorgung der Rastatter allein das Wasserwerk Ottersdorf für alle Stadtteile zur Verfügung. Zusätzlich wurde ein langfristiges Notversorgungskonzept zusammen mit der Stadtwerke Gaggenau (SWG) geplant und in die Wege geleitet: mittels einer Trinkwasserleitung vom Wasserwerk Muggensturm bis zum Wasserwerk Rauental, wurde eine Redundanz ab September 2016 für das Wasserwerk Ottersdorf sichergestellt.

Die Stadtwerke Rastatt haben sich mit der PFC-Problematik sehr intensiv auseinander gesetzt und das Wasserwerk Rauental mit einer Filteranlage für die PFC-Entfernung ertüchtigt. Seit Februar 2018 ist das Wasserwerk Rauental - nach umfangreichen Umbaumaßnahmen - wieder in Betrieb genommen worden. Vier Filter mit Aktivkohle sorgen zukünftig dafür, dass die PFC aus dem Rohwasser entfernt werden. Zurzeit sind zwei Filter im Betrieb, die eine gesamte Durchflussmenge von 125 m3/h aufbereiten. Im Rahmen eines PFC-Monitorings wird regelmäßig das aufbereitete Wasser im Ablauf der Aktivkohlefilter auf PFC untersucht.  

Dieses Trinkwasser ist für alle Rastatter Bürgerinnen und Bürger unbedenklich zu genießen.

"Das Trinkwasser in Rastatt ist nach wie vor hervorragend und wird es auch bleiben."
(Olaf Kaspryk, Geschäftsführer Stadtwerke Rastatt)

Ständig wird das Wasser weiter untersucht. Parallel haben die Stadtwerke Rastatt Anzeige gegen Unbekannt gestellt. Damit der oder die Verursacher ermittelt werden. Noch ist unklar, wie die Schadstoffe in den Boden und damit ins Wasser gelangt sind.

IN RASTATT ARBEITEN EXPERTEN AN LÖSUNGEN FÜR SAUBERES TRINKWASSER

Maßnahmenplan der Stadtwerke Rastatt hinsichtlich der PFC-Problematik

AKTUELLES 

08.06.2018

Wasserwerk Rauental: Aufstieg in eine neue Liga

Feierliche Inbetriebnahme nach Modernisierung – effiziente PFC-Filtertechnik – wieder volle Redundanz der Trinkwasserversorgung

Näher geht nicht
Stadtwerke Rastatt

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