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RAvolution heißt Veränderung

Wie junge Leute in RASTATT die WELT verändern möchten.

 

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Rastatt vor 170 Jahren: Durch die Stadt hallen Rufe nach „Revolution“. In der Bundesfestung meutern badische Soldaten und verbrüdern sich mit Teilen der revolutionären Bürgerwehr. Ein Meilenstein im Kampf um Freiheit und eine Zukunft, für die es sich zu leben lohnt. Rastatt im Februar 2019: Fototermin im Schlosshof. Eine Handvoll Jugendlicher präsentiert sich mit einer Botschaft, die nicht von ungefähr dem Ruf von damals ähnelt: „Ravolution“ steht auf ihren Handzetteln. Ein Wort,zusammengesetzt aus „Rastatt“ und „Revolution“. Es sind die jungen Macher einer Internetzeitung. In ihrer Mitte: Sandra Overlack, 18 Jahre alt. Sie hat ihr Abitur in der Tasche und plant ihre Zukunft: „Vielleicht Psychologie studieren und dann in die Forschung“, sagt sie. Sie brennt für Veränderungen in der Gesellschaft, speziell in der jungen Generation. Deshalb hat sie zusammen mit anderen die Internetzeitung „Ravolution“ angeschoben. „Es gibt Gründe genug, unsere Welt, unser Land, das Verhaltenvon uns Menschen zu verändern. Dafür engagiere ich mich mit meinen Mitstreitern von Ravolution. Wir müssen uns wehren“, beschreibt Sandra ihre Motivation, zur Feder zu greifen: „dabei müssen wir uns selbst kritisch betrachten.“

VON DER JUGEND FÜR DIE JUGEND

Jeden Freitag trifft sich der harte Kern von Ravolution in den Räumen der Rastatter Agentur Exakt. Dann diskutieren sie, worüber sie schreiben möchten. Hier wurde die Internetzeitung aus der Taufe gehoben. Im Januar 2017 war das, als die Rastatter Journalistin Ute Kretschmer-Risché mit der preisgekrönten Idee einer Jugend-Online-Zeitung ein paar Rastatter Jugendliche begeistern konnte. „Wir waren gleich mit Feuer dabei“, sagt Sandra und spricht für ihre Mitstreiter, deren Kreis sich seither stetig erhöht hat: Einmal im Monat ist Redaktionskonferenz, das heißt dann schier endlose Diskussionen um einen Themenbereich. Dann darf jeder dazu schreiben, was er möchte. So schaffen sie Vielfalt für ihre Zielgruppe: Das sind die 15- bis 25-Jährigen. Genau die wollen sie mit der Sprache der Jungen, „mit unserer Sprache“, erreichen. Denn: „Es ist schwieriger die Einstellung der Älteren zu verändern als die der Jüngeren“, fürchten sie. Sie schreiben über Umweltprobleme, die ihnen Angst machen, über Ernährung, Flüchtlingspolitik oder Schule. „Wir müssen unsere Themen gut aufbereiten, unsere Meinung sagen und damit möglichst viele wachrütteln“, gibt sich Sandra Overlack kämpferisch.

WACHRÜTTELN FÜR THEMEN, DIE BRENNEN

Der harte Kern: Knapp zehn Jugendliche und junge Erwachsene von 15 bis 21 Jahren. Erklärtes Ziel: Die Welt mit kritischen Augen zu sehen. „Jeder darf schreiben wie er will. Wir sind frei von Zwängen“, sagt Sandra. „Ja, wir haben durchaus unterschiedliche politische Orientierungen; Hauptsache demokratisch. Aber nein, wir lassen uns nicht vor irgendeinen politischen Karren spannen“, steckt sie die Spielregeln für Ravolution energisch ab. Die Themen liegen auf der Straße, heißt es. Aber viele ihrer Generation, egal welcher Schulbildung, interessieren sich nicht für Politik, gesunde Ernährung, Bildung oder menschliches Miteinander, klagen sie selbst. Genau die nehmen sie ins Visier. Für sie schreiben sie über Integration von Flüchtlingen, Politik, Beziehungen oder Vorbilder. Hauptsache bunt, Hauptsache locker, Hauptsache frech. Damit wollen sie ihre Generation zum Nachdenken bringen. Für die „Ravolutionäre“ hieße das: „Mission erfüllt“.

VON ALTEN HASEN LERNEN

Das journalistische Handwerkszeug vermittelt Ute Kretschmer-Risché, die ihrerseits gerne ihre Erfahrung an junge Menschen weitergibt. Ob aus den „Ravoluzzern“ deshalb auch mal Journalisten werden? Sandra Overlack beantwortet dieses Frage mit einem energischen „Vielleicht“: „Wir wollen uns doch nicht selbst unter Druck setzen“, sagt sie. „Wir finden gut, was wir machen, wir wollen die kritischen Jungen von Rastatt sein“, sagt sie stolz, rückt aber gleich zurecht: „Es geht nicht um uns, wir wollen keinen großen Rummel um Ravolution. Wir wollen auf Themen aufmerksam machen. Denn nur so können wir in der Gesellschaft etwas zum Guten ändern.“ Arbeit und Themen hat Ravolution wahrlich genug. In der März-Ausgabe heißt der Themenschwerpunkt „Verantwortung“.

 

verantwortung übernehmen

... das machen auch die Stadtwerke Rastatt – für die Daseinsvorsorge und die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Das Engagement für die junge Generation liegt dem kommunalen Unternehmen besonders am Herzen und konzentriert sich deshalb im Bereich Sponsoring auf Projekte, die Kinder- und Jugendlichen zugute kommen. Erfahren Sie mehr über unser Sponsoring und wie Sie einen Antrag stellen können.

 

Näher geht nicht
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