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Murg-Carrée ins Rastatter Wärmenetz integriert

Bernhard Dreyer, Oliver Krause, Olaf Kaspryk
Bernhard Dreyer, Oliver Krause, Olaf Kaspryk

Der Zeitplan der Stadtwerke Rastatt war sportlich: Nur fünf Monate waren für den letzten Teil des Netzausbaus veranschlagt, der das neue Wohnareal Murg-Carrée mit dem Rastatter Nahwärmenetz verbindet. Am Freitag (29.6.) haben Vertreter des örtlichen Energieversorgers und der Baugenossenschaft Gartenstadt eG die neue Wärmeinfrastruktur in Betrieb genommen. Jetzt werden die insgesamt 200 Wohneinheiten des Wohngebiets an der Murg mit klimafreundlicher Wärme aus dem Rastatter Nahwärmenetz versorgt. Bernhard Dreyer, Projektleiter bei den Stadtwerke Rastattn, freut sich über die terminliche Punktlandung: „Damit wir den knappen Zeitrahmen genau einhalten konnten, haben die Teams unserer Partnerfirmen Reif und Bohsung richtig Gas gegeben. So sieht eine gute Zusammenarbeit aus." Seit Februar hat das örtliche Versorgungsunternehmen insgesamt 1.600 Meter Leitungen verlegt. Die letzten Meter waren dabei besonders herausfordernd: Um die Wärmeleitungen an der Unterseite der Hindenburgbrücke anzubringen, war Maßarbeit gefragt.

Wirtschaftlicher Klimaschutz

Rund zwei Millionen kostete die Stadtwerke Rastatt der Wärmenetzausbau – eine sinnvolle Investition in die Energiezukunft und ein wichtiger Beitrag zur re-gionalen Energiewende findet Stadtwerke-Chef Olaf Kaspryk: „Das größte Einsparpotenzial an Energie liegt in der Wärmeversorgung von Bestandsbauten. Mit dem schrittweisen Ausbau der Nahwärmenetze in Rastatt und der Vernetzung von Wärmeinseln möchten wir Hausbesitzern die energetische Sanierung so einfach und zugänglich wie möglich machen." Das schätzt auch Oliver Krause, geschäftsführender Vorstand der Baugenossenschaft Gartenstadt Rastatt. Sie hat die Wohnungen im Murg-Carrée in ihrem Portfolio: „Um die Klimaschutzziele zu erreichen, sind Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in der Wohnungswirtschaft von großer Bedeutung. Die Nutzung der Nahwärme der Stadtwerke Rastatt ist für uns eine ökologische und wirtschaftliche Lösung zugleich, die auch eine hohe Versorgungssicherheit bietet."

Durchdachter Service 

Bereits vor der Anbindung des neuen Wohnquartiers an das Rastatter Nahwärmenetz haben die beiden Partner eine gute Möglichkeit für die Beheizung gefunden: Der städtische Energieversorger stellte den Wohnungen während der Bauphase einen mobilen Kessel mit Erdgasanschluss als Wärmelieferant zur Verfügung. Projektleiter Bernhard Dreyer informiert: „In solchen Fällen kommen bei uns sogenannte Hotmobile zum Einsatz. Sie sind auf einem Hänger montiert, das ist praktisch. Im Winter haben wir noch ein zweites dazugestellt, damit warmes Wasser und wohnliche Temperaturen gesichert waren."

Mehr Leistung für mehr Umweltschutz

Die Wärme, die künftig das Wohnareal an der Murg versorgen wird, kommt ab der kommenden Woche aus der modernisierten Heizzentrale auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke Rastatt. Deren Kapazität hat der städtische Energieversorger aktuell deutlich erweitert: Ein neues Blockheizkraftwerk mit dreifacher Leistung und ein zusätzlicher Pufferspeicher zur Steigerung der Effizienz haben dort kürzlich Einzug gehalten und werden in den nächsten Tagen ebenfalls in Betrieb genommen. Sie ermöglichen die Weiterentwicklung der hocheffizienten Wärme- und Stromgewinnung mittels Kraft-Wärme-Kopplung in Rastatt. „Davon profitiert auch der Klimaschutz, weil der Umwelt im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen klimaschädliches Kohlendioxid erspart bleibt", betont Stadtwerke Rastatt Geschäftsführer Olaf-Kaspryk.

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Stadtwerke Rastatt

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