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Intelligent gesteuert und doppelt effizient

Pufferspeicher auf dem Stadtwerke-Gelände
Pufferspeicher auf dem Stadtwerke-Gelände

Fit für die Energiewende zu sein heißt, die Chancen der Digitalisierung zu erkennen und wirksam umzusetzen – so wie die Stadtwerke Rastatt. Aktuell hat der kommunale Energieversorger zwei seiner Blockheizkraftwerke (BHKW) mit einem intelligenten Steuerungskonzept zukunftsfähig und bereit für den modernen Energiemarkt gemacht. Künftig produzieren die BHKW in der Markgrafenstraße und im Joffre-Areal Wärme und Strom noch effizienter und wirtschaftlicher als bisher. Dank der klugen Steuerung haben die beiden Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen jetzt auch den Strommarkt im Blick; sie werden nicht mehr – wie in der Branche bislang üblich – ausschließlich wärmegeführt betrieben.
Olaf Kaspryk, Geschäftsführer der Stadtwerke Rastatt, erklärt: „Mit unserem sogenannten ‚Virtuellen Kraftwerk‘ leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der lokalen Klimaschutzagenda. ‚Virtuell‘ bedeutet dabei, dass wir mehrere unterschiedliche, teilweise räumlich voneinander getrennte Einheiten zusammenfassen und mit einem intelligenten digitalen Leitsystem koordinieren.“

In Rastatt gehören neben den Blockheizkraftwerken auch drei Pufferspeicher sowie seit Mai eine Wärmepumpe in den Verbund. Die neue Steuerung sei in der Lage, die Einzelanlagen so effizient wie möglich zu betreiben, erläutert der Stadtwerke-Chef. Gleichzeitig könne sie auf Netzzustände und Energieabrufe reagieren. Das ist wichtig, denn der Zweck eines ‚Virtuellen Kraftwerks‘ ist die Vermarktung von Strom und die Stabilisierung des Netzes. Volker Bunte, Abteilungsleiter Vertrieb und Energiebeschaffung bei den Stadtwerken Rastatt, zeigt die weiteren Vorteile auf: „Wir können die Anlagen mit dem neuen Steuerungssystem viel flexibler betreiben. Das damit verbundene wirtschaftliche Potenzial wollen wir nutzen und an unsere Kunden weitergeben.“ Denn jetzt kann der regionale Energieversorger besonders schnell auf Preissignale aus den Strommärkten reagieren: Wenn die Meldung „Strom ist knapp“ kommt, wird die Produktion in den BHKW hochgefahren und der Strom zu einem attraktiven Preis ins Netz eingespeist.

Effizienz will geplant sein

Bereits seit Anfang des Jahres bauen die Stadtwerke Rastatt ihre Kapazität für eine klimafreundliche Wärme- und Stromerzeugung und Versorgungssicherheit aus und realisieren den intelligenten Betrieb der Anlagen: Neben einem neuen BHKW-Modul mit dreifacher Leistungsfähigkeit wurden auch ein zweiter Pufferspeicher und eine Wärmepumpe in der Heizzentrale auf dem Betriebsgelände des Energieversorgers integriert. Die Speicher spielen eine zentrale Rolle für den effizienten Betrieb der Blockheizkraftwerke. „Sie ermöglichen es uns, die Wärmeerzeugung einige Stunden vom Wärmebedarf zu trennen; das macht uns flexibler“, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Olaf Kaspryk das clevere Zusammenspiel, zu dem auch die neue Wärmepumpe beiträgt: „Sie kann die Erzeugung umweltfreundlicher Wärme auch ohne das BHKW übernehmen, nämlich dann, wenn im Netz bereits ein Stromüberschuss vorhanden ist.“

Steuerungsprozesse rund um die Uhr im Blick

Umfangreiches Know-how ist von den Leitwarte-Mitarbeitern der Stadtwerke gefragt, die den vielschichtigen Betrieb der Anlagen Tag und Nacht überwachen. Rein digital und automatisiert funktioniert dagegen die wirtschaftliche Optimierung: Die von den Stadtwerken Rastatt eingesetzte Software ist komplex, da sie täglich verschiedenste Prognosen für den Wärmebedarf und die Strompreise am Spotmarkt ermitteln muss – dort werden Strommengen gehandelt, die kurzfristig zur Verfügung stehen „Dass wir solche intelligenten, zukunftsfähigen und auf den modernen Energiemarkt ausgerichtete Anlagen betreiben und die wirtschaftlichen Chancen nutzen können, macht uns stolz. Für ein Stadtwerk unserer Größenordnung ist das noch lange kein Standard“, bringt Olaf Kaspryk die fortschrittliche Unternehmensdenke des örtlichen Energieversorgers auf den Punkt.

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