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Niederbühl

E-Mobilität für Rastatt

Vorteile, Fahrzeuge, Reichweiten, Ladetechnik, Ladezeiten

Die in Deutschland ansässigen Massenhersteller von Fahrzeugen haben ab dem Jahr 2019 ff. eine groß angelegte Modelloffensive angekündigt. Auf der anderen Seite ist die Resonanz der privaten Verbraucher bislang vergleichsweise zurückhaltend. Die tatsächliche Entwicklung der Elektromobilität scheint unverändert von nennenswerten Unsicherheiten behaftet zu sein. Dazu gehören z.B. die Entwicklung der Batteriekosten, die Erfolge der technischen Entwicklung bei der Vergrößerung der Reichweiten und die Abhängigkeit von seltenen Rohstoffen sowie von asiatischen Zellenlieferanten bei der Batterieherstellung.

Auch die allgemein noch im Aufbau befindliche Ladeinfrastruktur gilt häufig als Hemmnis für die Akzeptanz der Nutzer.

Sowohl der Bund als auch das Land haben hier bereits reagiert und Förderprogramme aufgelegt.

Elektrofahrzeuge haben im Vergleich zu konventionellen Antrieben jedoch einige gravierende Vorteile:

  • unterbrechungsfreie Drehmomentabgabe
  • hoher Wirkungsgrad
  • Emissionsfreiheit im Betrieb
  • kaum Betriebs- und Wartungskosten bei langer Lebensdauer
  • kein großes Kühlsystem
  • geringere Tank-/Ladungskosten

Wie finde ich die passende Ladeinfrastruktur für mein Fahrzeug?

Welche Ladeinfrastruktur für mein Fahrzeug die optimale ist, hängt vom Fahrzeug, der Parkplatzsituation und den Fahrgewohnheiten sowie der nutzbaren Ladeinfrastruktur ab. Grundsätzlich sollte man die private Ladeinfrastruktur ausschließlich anhand des Fahrzeuges auswählen. Hier werden wie in der Tabelle ersichtlich bereits über den Fahrzeugtyp Restriktionen hinsichtlich der benötigten Leistung einer Wallbox ersichtlich. Viele Fahrzeuge können im AC-Bereich lediglich bis zu 3,6 kW Leistung laden. Daher benötige ich bspw. keine Lademöglichkeit zuhause, die eine Leistung von 22 kW bereitstellt. Da der Großteil der Fahrzeuge heute und zukünftig im AC-Bereich nicht mit höheren Leistungen laden können , empfehlen wir Ihnen Wallboxen mit einer Leistung von 3,7 kW oder höchstens 11 kW. Auch wenn zukünftig höhere Ladeleistungen an den Fahrzeugen möglich sind, reicht Ihnen für die Ladung über Nacht eine Leistung von 11kW ohne Probleme aus. Hier beträgt die Ladedauer bspw. für eine Batteriekapazität von 60 kWh ca. 7-8 Stunden.

Zu beachten ist weiterhin der benötigte Steckertyp für mein Fahrzeug und Ladekabel. Hier gibt es verschiedene Steckertypen. In Deutschland zum Standard haben sich die Steckertypen Typ 2 für den AC-Bereich und CCS für den Schnellladeberiech (DC-Bereich) etabliert. Wie bereits von vielen elektronischen Gebrauchsgegenständen bekannt, kann man mit anderen Steckertypen trotzdem an den öffentlichen Ladestationen mit der Hilfe von adaptierten Ladekabeln oder über Adapter auch sicher und problemlos mit Fahrzeugen, die andere Steckerstandards haben, laden.

Hier ein Überblick über die verschiedenen Steckertypen und Ladekabel:

Steckertypen:

  • Typ 1-Stecker: Der Typ-1-Stecker (AC) ist ein einphasiger Ladestecker mit einer Wechselstromladeleistung bis zu 7,4 kW (230 Volt, 32 Ampere). Dieser Stecker typ ist hauptsächlich bei asiatischen Fahrzeugen angebracht
  • Typ 2-Stecker: In Deutschland ist am meisten verbreitete Stecker ist der Typ 2 (AC), seit 2017 is er europäischen Standard. Mit diesem Typ kann sowohl ein- (230 Volt) als auch dreiphasig (400 Volt) geladen werden und damit kann eine Ladeleistung von 3,7 kW bis 43 kW erzielt werden.
  • CCS-Stecker: Der CCS–Stecker (Combined Charging System, AC/DC) ist der europäische Standard für die Schnellladung und unterstützt mit nur einer Ladebuchse das Laden mit Gleichstrom und Wechselstrom. Die AC-Ladung erfolgt dabei über einen Typ-2-Stecker. Unterwegs macht der CCS-Stecker eine Schnellladung mit bis zu 170 kW möglich.
  • CHAdeMO-Stecker: Wie der Typ-1-Stecker wird auch der CHAdeMO-Stecker (DC) häufig im asiatischen Raum eingesetzt. Die Ladung erfolgt via Gleichspannung und kann bei 300 bis 600 Volt bis zu 62,5 kW erfolgen. Mithilfe des CHAdeMo-Anschlusses lässt sich eine komplett leere Batterie in weniger als 30 Minuten wieder auf 80 Prozent ihrer Kapazität bringen.
  • Tesla Supercharger: Tesla verwendet für seine Supercharger eine abgeänderte Version des Mennekes-Stecker Typ 2. Dieser erlaubt eine Aufladung der Tesla Modelle zu 80% innerhalb von 30 Minuten bei einer Ladeleistung von bis zu 120 kW (Gleichstrom). Am Supercharger können ausschließlich Tesla-Autos laden. Tesla bietet die Ladung ihren Kunden Kostenlos an. 

Ladekabel:

  • Mode 2-Ladekabel: Die Mode 2 Ladekabel gibt es in verschiedenen Variationen. Das Mode-2 Ladekabel ist für den Gebrauch an einer gewöhnlichen Schuko-Steckdose und ist beim Autokauf inklusive. Die zweite Variante ist ein Mode 2-Ladekabel mit einen Anschluss für CEE-Steckdosen. Mit diesem Ladekabel kann Ihr Auto mit bis zu 22 kW geladen werden und die Ladezeit verringert sich enorm.
  • Mode 3-Ladekabel: Das Mode 3-Ladekabel ist ein Verbindungskabel zwischen Ladestation und Elektroauto was in 2 verschiedenen varianten angeboten wird. Da sich in Europa der Typ 2-Ladestecker sich als Standard festgesetzt hat, ist wird das Mode 3-Ladekabel in der Ausführung Typ 2 zu Typ 2 benötigt. Im Asiatischen Raum ist die meisten Autos einen Typ 1 Stecker haben wird in diesem Fall ein Mode 3-Ladekabel in der Variante Typ 2 auf Typ 1 oder andersherum Typ 1 auf Typ 2 benötigt. Mode 3-Ladekabel lassen Ladeleistungen bis zu 43 kW zu.

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